Wellen am Strand von Taurito

Weiter lesen

Katsuaki Asai

Katsuaki Asai-Shihan ist vom Aikikai Hombu-Dojo im Alter von 23 Jahren als Aikido-Lehrer nach Deutschland gesandt worden. 1967 gründete er den Aikikai Deutschland und hat sich seitdem der Verbreitung des Aikido in diesem Land gewidmet. Shihan Asai erlaubt uns hier einen kleinen Einblick in seine nun schon 26 Jahre andauernden Bemühungen, die zur Gründung und Entwicklung des Aikikai Deutschland führten.
Eintritt in das Aikikai Hombu-Dojo mit 13Wann sind Sie dem Aikikai-Hombu-Dojo beigetreten?

Ich war gerade in der Junior High School. Mein genaues Beitrittsdatum ist der 31. März 1955. Meine Aikikai-Mitgliedsnummer ist 402.
Wie kam es, dass Sie so früh in das Dojo eintraten?
Ich hatte eine Rauferei verloren! Ich war zu der Zeit sehr klein. Mit 13 war ich gerade 4’7 (ca...
Weiter lesen

Was ist eigentlich ein Spa?

Unter dem Begriff Spa versteht man im engeren Sinne ein Heilbad. Allerdings wird das Wort inzwischen für verschiedene Einrichtungen im Bereich Wellness verwendet. Hotels nennen ihren Wellnessbereich zum Beispiel so, außerdem bezeichnen sich Schönheitsfarmen mittlerweile auch gerne als Beauty Spa.
Seinen Ursprung hat der Begriff im belgischen Badeort „Spa“, der bereits seit dem 16. Jahrhundert als Badeort und Heilstätte bekannt ist. Als „Heilbad“ breitete sich der Begriff dann anschließend in erster Linie im britischen Raum aus, da anfangs besonders viele Briten diesen Badeort besuchten. Dort wurde die Bezeichnung Spa im Folgenden für verschiedene Mineralquellen verwendet.
Heute wird der Begriff „Spa“ für verschiedene Einrichtungen verwendet, die im Bereich Beauty, Gesundheit und ...

Weiter lesen

Heute ist der vierte Advent

Sterntaler
Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, daß es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr hatte, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld. Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: »Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungerig.« Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: »Gott segne dir’s«, und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: »Es friert mich so an meinem Kopfe, schenk mir etwas, womit ich ihn bedecken kann...
Weiter lesen

Interview mit Kenji Shimizu 2. Teil

Es gibt im Aikido zwei wichtige Trends. Der eine betont den Fluss des Ki, der andere das Körpertraining, dann das Erlernen der Grundtechniken und dann erst den Ki-Fluss. Was denken Sie darüber?

Grundsätzlich favorisiere ich den zweiten Ansatz. Ich sage Anfängern, dass sie sich langsam und natürlich an das Training gewöhnen sollen. Wenn man jemandem Schwimmen beibringen möchte, wirft man ihn nicht einfach ins Wasser. Er könnte untergehen. Man beginnt damit ihn an das Wasser zu gewöhnen und dann kann man weitermachen. Das ist doch die logische Reihenfolge, oder? Wenn man sich an das Wasser gewöhnt hat, ist das Schwimmen schon gar nicht mehr so schwierig...
Weiter lesen

Japan: Manga-Mädchen sollen Tempel-Besucher anlocken

Offenbar hat man in Japan dasselbe Problem, wie die deutschen Geistlichen es auch kennen: Immer weniger junge Leute gehen in die Kirche, weil sie keinen Bezug dazu haben, oder es schlichtweg „uncool“ finden. Allerdings haben die Japaner uns in diesem Fall eine andere Sache weit voraus, denn egal ob Jung oder Alt – im Land des Lächelns stehen alle auf die bunten Mangas und ihre Helden.

Genau da setzt ein Tempel im Vorort Tokyos nun an, und macht sich die Liebe der Japaner zu den bunten Comicfiguren zu Nutze. Der buddhistische Tempel aus dem 16. Jahrhundert hat nun auch ein Café eröffnet, in dem die Kellnerinnen wie Figuren aus Mangas und Animes aussehen. In Dienstmädchen-Uniform und mit Katzenohren ausgestattet bedienen die jungen Mädchen dort die Besucher...
Weiter lesen

Fit mit Tai Chi?

In der westlichen Welt kennt man diese Meditationstechnik oft auch unter dem Begriff Schattenboxen. Wörtlich übersetzt heißt es eigentlich „die leere Faust“. Wer sich einmal vor Augen führt, dass die Übungen des Tai Chi die Beweglichkeit nicht nur des Körpers, sondern auch des Geistes fördern, kann sich sicher vorstellen, dass dies in einem möglichen Kampf sehr hilfreich sein und sogar zum Sieg verhelfen kann.
Heute hat Tai Chi als Wellness-Anwendung das Ziel, eine Verbindung zwischen dem Kosmos und dem Menschen herzustellen. Die Übungen des Tai Chi werden ausgesprochen langsam ausgeführt. Besonderes Augenmerk gilt dabei einer fließenden Atmung und Meditation während der Übungen...

Weiter lesen

Interview mit Kenji Shimizu 1. Teil

Kenji Shimizu war einer der letzten Uchi-Deshi von Morihei Ueshiba im Aikikai-Hombu-Dojo. Er gründete Mitte der 1970er ein unabhängiges Dojo in Sangenjaya, Tokyo, welches er Tendokan Dojo nannte.
Ich habe gehört, Sie haben Judo geübt, bevor Sie zum Aikido kamen.

Ich war früher engstirnig und dachte, dass Judo die einzige Kampfkunst sei. Der Nachteil von Judo ist die hohe Verletzungsrate und man kann sich nicht mehr verbessern, wenn man älter wird und seine physische Stärke verliert. Ich mochte Judo wirklich sehr und es war deprimierend festzustellen, dass meine Fähigkeiten nachließen. Auch junge Menschen können im Judo eine Verschlechterung erleiden.
Wie alt waren Sie, als Sie mit dem Judo begannen?
Das war 1953, da war ich 13...
Weiter lesen

Wie Blinde einen Elefanten sehen

Vier Gelehrte, die blind waren,wollten herausfinden, wie ein Elefant aussieht.
Der erste Weise ertastete den Rüssel des Elefanten und meinte,dass ein Elefant wie ein langer Arm aussehen müsse.
Der zweite Gelehrte ertastete das Ohr und meinte, ein Elefantsei wie ein großer Fächer.
Der dritte Gelehrte, der die Beine ertastete,meinte, ein Elefant sei wie die Säulen eines Palastes.
Der vierte Weise, der den Schwanz ertastete,beschrieb den Elefanten als ein dickes langes Seil.
Die darin enthaltene Weisheit

Uns allen geht es wie diesen Gelehrten.Wir glauben, dass das, was wir sehen, die Realität ist – und dabei sehen wir doch nur einen Ausschnitt...
Weiter lesen

Ärger im Job nicht herunterschlucken

Im Job ist kein Platz, um über Gefühle zu reden – wer so denkt, macht sich schnell unglücklich. Denn Frust und Ärger herunterzuschlucken, sei die falsche Herangehensweise, um ihn loszuwerden, warnt Beate Reisinger, die als Coach in München arbeitet. Beschäftigte schleppten dann einen Rucksack mit Altlasten mit sich herum, der mit der Zeit immer schwerer wird.
Und schlimmstenfalls bekommen hinterher Kollegen oder die Familie den Ärger ab – dann machen Betroffene nicht nur sich selbst, sondern auch noch andere unglücklich. Wichtig sei es deshalb, Ärger im Beruf auf den Grund zu gehen, rät Reisinger. Denn nur wer seine Emotionen kennt, könne erkennen, woher Wut und Enttäuschung kommen und was dahintersteckt. Dann sei es auch einfacher, mit solchen Gefühlen umzugehen.
Um negative G...

Weiter lesen