Der Erfolgsneid nagt immer und überall

Kann Neid im Job schaden, oder auch vorwärts bringen? Die vielen Facetten einer unerwünschten, zutiefst menschlichen Gefühlsregung. Kleine Ungerechtigkeit – große Wirkung. Nagt der Neid, katapultieren sich selbst gut ausgebildete, in allen Social Skills gecoachte Menschen zurück auf das geistige Niveau ihrer Sandkastentage. Allein die Annahme, der Kollege könne mehr verdienen, öfter auf Urlaub gehen oder vom Chef mehr Aufmerksamkeit bekommen, reicht aus, um das giftige Gefühl vom Bauch in den Kopf steigen zu lassen. Als Kind war die Strategie dagegen einfach: Laut plärrend den Unmut über die vermeintliche Ungerechtigkeit kundtun. Im Büro-Alltag kaum möglich. Was nicht bedeutet, dass der Neid einfach verschwindet. Er sucht sich nur erwachsenere – fiesere – Ventile...

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Ausbildung und Training

Da ich meine Schul- und Universitätsausbildung in den USA und dem Vereinigten Königreich genossen habe, wenn auch zugegebenermaßen vor langer Zeit, und da ich nun schon an die zwanzig Jahre Lehrerfahrung an japanischen Universitäten besitze, glaube ich in der Lage zu sein, einen Vergleich zwischen diesen westlichen Ländern und Japan ziehen zu können. Da ich in diesen drei Ländern auch Aikido praktiziert habe, den größten Teil davon in Japan, kann ich diese Vergleiche auch auf das Feld der Kampfkünste, wie Aikido eine ist, ausdehnen. Ich beginne mit der Betrachtung der Ausbildung und der Kampfkunst-Ausbildung im allgemeinen. In folgenden Artikeln möchte ich die Konzepte des Lehrens, des Lernens und der Lehrpläne genauer untersuchen.

Selbstverständlich ist in jeder Gesellschaft e...

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Interview mit Großmeister Kocaman N. Ali (7. Dan Taekwon-Do)

Der in Donauwörth lebende Großmeister Ali Kocaman betreibt Kampfsportschulen in Meitingen, Rain und Nördlingen und ist mein Trainer. Da ich schon seit eineinhalb Jahren Kampfsport bei ihm trainiere und ich in Erfahrung gebracht hatte, daß er national und international sehr bekannt ist, dachte ich mir, ich könnte mit ihm mal ein Interview machen.

PK: Wie lange bist du schon in Deutschland?

GM: Im August 1969 brachte mein Vater die ganze Familie und mich nach Deutschland (Donauwörth). Zehn Jahre davon wohnte ich in Augsburg, den Rest von vierzig Jahren immer in Donauwörth.

PK: Seit wann betreibst du Kampfsport?

GM: Ich hatte in den 70´ern mit dem Kampfsport angefangen. Zunächst lernte ich im Selbststudium aus Büchern Karate, Joga und Waffensport...

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Auch Osteoporose-Patienten können Falltechniken trainieren

London. Mit speziellen Kampfsport-Falltechniken können Osteoporose-Patienten ihr Risiko für Knochenbrüche durch Stürze vermindern. Doch wie müsste das Training für die Betroffenen ablaufen, damit es nicht schon während des Erlernens zu Unfällen kommt?Dieser Frage sind Forscher aus Holland und Belgien nachgegangen. Das Ergebnis: Wenn die Patienten Hüftschützer tragen und die Übungen auf einer dicken Matte ausführen, liegen die auf die Knochen wirkenden Kräfte deutlich unterhalb des Schwellenwertes, ab dem mit Brüchen zu rechnen ist. Damit könnten auch die an Knochenschwund leidenden Personen von den positiven Wirkungen eines solchen Trainings profitieren...

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Crazy japanese drum beat

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Katatedori – Endo Shihan

Aus:Blog sobre el Budo

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"Viele Männer sind emotionale Analphabeten"

Kongress: Wissenschaftler suchen Mann von morgen

Einsam, unsicher, depressiv – Männer leiden still. “Die Praxen sind voll mit emotionalen Analphabeten”, sagt Psychoanalytiker Matthias Franz. Im heute.de-Interview erzählt der Wissenschaftler, was den Männern fehlt – und wie man ihnen helfen kann.

heute.de: Sie kämpfen für “neue Männer”, was ist so verkehrt an den alten?
Matthias Franz: Mit dem Kampf ist das so eine Sache. Aber so wie bisher kann es nicht weiter gehen. Wir haben schreckliche Vorbildgenerationen von Vätern: Der wilhelminische Patriarch, der soldatische Vater im Dritten Reich, der tote Vater nach dem Krieg, der abwesende Vater heute. Das war und ist verheerend für die nach Vorbildern suchenden Söhne
heute.de: Es geht Ihnen also um die Väter?Franz: Nicht nur...

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Hip-Hop erobert die Tanzschulen: Lockerer Groove stärkt

Stuttgart. Die Straßenkultur Hip-Hop hält Einzug in deutsche Tanzschulen: «Mit Hip-Hop kann man seine Ausdauer und Fitness trainieren», sagt Jimmie Surles, Choreograf und Finalist der Sat.1-Sendung «You can dance» von 2007. «Hip-Hop tanzen ist für jeden geeignet, der Spaß an der Musik hat und sich über sie tänzerisch ausdrücken will.» Das beginnt mit kleinen Schritten: «Am Anfang lernt man, sich wippend im Grundrhythmus zu bewegen, im sogenannten ‘Bounce’ – die Knie leicht gebeugt, der Körper ganz locker», erklärt Surles, der in der New York City Dance School in Stuttgart Hip-Hop-Workshops für Kinder, Jugendliche und die 40plus-Generation gibt...

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Der Mensch ist ständig im Konflikt

Konfliktsituationen kennt jeder. Man ist wütend auf das Gegenüber, wütend auf sich selbst und eine passende Lösung ist auf anhieb nicht in Sicht. Konflikten kompetent zu begegnen lernen Mitarbeiter der Landesverwaltung zurzeit im Aikido-Seminar.
Gamprin. – Die Mittagssonne bahnt sicht ihren Weg zwischen den Holzlatten hindurch und erfüllt den ehemaligen Stall des Bauernhauses an der Jedergasse 1 in Gamprin mit einem warmen Licht. Hier ist die Welt noch in Ordnung – hier fühlt man sich wohl.

Auf den ausgelegten Matten stehen acht Mitarbeiter der liechtensteinischen Landesverwaltung. In bequemer Kleidung folgen sie den Schritten ihres Trainers. Sie sollen in einem Seminar Konfliktkompetenz mittels den asiatischen Kampfkünsten, Aikido und Qi-Gong, erlernen...

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Systema, die traditionelle russische Kampfkunst

Aus allen Teilen der Welt kommen verschiedene Kampfstile nach Europa, selbst Russland macht von sich reden. Systema, eine auf Prinzipien basierende, flexible Kampfkunst.
Wer kennt sie nicht, die zahllosen fernöstlichen Kampfstile, 作为柔道, Karate, 合气道, Tae Kwon Do und viele andere. Auch Südamerika kann hier mit dem brasilianischen Caopeira und die Philippinen mit der Waffenkunst Kali mithalten. Doch bislang weitgehend unbekannt ist Systema, eine Kampfkunst aus Russland, die im Gegensatz zu vielen anderen Stilen noch immer aktuell und flexibel ist. Ihren Ursprung hat sie vermutlich im 10. Jahrhundert in der russischen Reiterei, den Kosaken. Der Grundgedanke war zu dieser Zeit einen anpassungsfähigen, leicht erlernbaren und in jeder Situation einsetzbaren Kampfstil zu entwickeln...

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