Gewalt ist ihm zuwider

Kissing Es sieht aus wie Zauberei oder wie einstudiert. Christoph Colling geht mit einem knüppelharten Eichenholzstab auf Ralph Romer los. Anschließend mit einem hölzernen Messer. Jeweils wenige Sekunden später liegt der Braungurtträger auf dem Rücken oder Bauch, kann sich nicht mehr rühren und muss sich die Waffe aus der Hand winden lassen. Auch ein stürmisches Anrennen gegen den knienden Romer endet eher unsanft an der Wand, in unmöglichen Verrenkungen auf der Matte.

Bevor es richtig wehtut, Knochen und Sehnen brechen, klopft Colling lieber zweimal auf die Matte – Zeichen des Aufgebens...

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Wehrhafte Frauen

Viele Frauen sind nicht mehr dazu bereit, sich alles gefallen zu lassen und immer nur „einzustecken“. In der Folge steigt die Nachfrage nach Kursen zur Selbstverteidigung. Dabei geht es nicht ausschließlich darum, sich auch körperlich wehren zu können – auch wenn das durchaus im Mittelpunkt steht. Fakt ist nämlich: Wer sich körperlich wehren kann, der wehrt sich auch schon vorher.

Einfach durch eine selbstbewusste Körperhaltung, durch ein stärkeres Selbstvertrauen und natürlich auch verbal, indem viel früher ausgesprochen wird: „Stop! So nicht!“

Wing Tsun ist kein Kampfsport, sondern eine Kampfkunst. Wing Tsun wurde ursprünglich von zwei Frauen entwickelt. Das ist wichtig, denn bei vielen Kampfsportarten ist weiterhin der im Vorteil, der die stärksten Muskeln hat...

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Schlaf in der Edison-Ära

Die Deutschen haben in nur zehn Jahren pro Tag eine Stunde Schlaf verloren. Doch Qualität zählt mehr als Quantität

Von Fanny Jiménez

Guter Schlaf ist ein Segen. Er sorgt dafür, dass wir tagsüber fit sind, reguliert den Stoffwechsel und festigt das Immunsystem. Unter seiner Aufsicht werden Erinnerungen vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis übertragen und emotionale Erfahrungen geordnet und verarbeitet.
Eine ganze Stunde dieses kostbaren Guts haben wir in den vergangenen 20 Jahren eingebüßt. Der Schlafforscher Thomas Pollmächer vom Zentrum für psychische Gesundheit am Klinikum Ingolstadt ist sich sicher: Dass Menschen in modernen Gesellschaften weniger schlafen, liegt an den veränderten Lebens- und Arbeitswelten...

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Crazy Painting

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„Ich will neugierig bleiben"

Ursula Herrmann leitet zusammen mit einer Kollegin das Konstanzer Seniorenzentrum. Die 56-Jährige sieht Vorzüge im Alter, tut aber einiges, um sich fit zu halten.
Ursula Herrmann ist eine von zwei Leiterinnen des Konstanzer Seniorenzentrums. Im Interview schildert sie den Umgang mit älteren Menschen und spricht ganz offen über ihr Alter und das Älterwerden. Das Wichtigste sei, neugierig zu bleiben

Frau Herrmann, wie fühlen Sie sich?

Ich fühle mich gut. Ich denke, ich gehe mit meinem Alter.

Fühlt es sich wie 56 an?

Ja und Nein. Im Vergleich zu den Jüngeren vielleicht schon, im Vergleich zu den Älteren wiederum nicht. Man blickt zwar in den Spiegel und sagt: ‚Huch, siehst ganz schön alt aus...

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Die Zukunft des Lichts kommt aus Japan

Glühbirnen und Neonröhren waren gestern: Die neue Art der Beleuchtung stammt aus Japan und kommt in Form von intelligenten Leuchtdioden.Die Erleuchtung im Lampengeschäft kommt aus Japan und sieht aus wie eine fliegende Untertasse. Nur 43 Millimeter ist die 60 Zentimeter Scheibe an der dicksten Stelle dick, die der japanische Elektronikkonzern Sharp seit Mitte September in Japan als Deckenleuchte verkauft. Und sie beherrscht Tricks, die bisherige Lampen alt aussehen lassen.

Per Fernbedienung lässt sich nicht nur die Helligkeit verändern, sondern gleichzeitig der Farbton des Lichts an die eigene Stimmung anpassen. Hell und weiß zum Studieren, dunkel und rötlich zum Rotwein-Dinner, kein Problem...

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Was Selbstsicherheit ist und wie man diese erreicht Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Was Selbstsicherheit ist und wie man diese erreicht

Ein gesundes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen bilden die Grundlage für Selbstsicherheit. Wie man sein Selbstwertgefühl und sein Selbstvertrauen aufbaut. Was Selbstsicherheit ist und wie man diese erreicht Selbstsicherheit bedeutet, sich seiner selbst sicher zu sein. Wer selbstsicher ist, ist offener im Umgang mit anderen Menschen, tritt souveräner und unbefangener auf, traut sich selbst mehr zu und hat auch weniger Angst vor Fehlern und davor, dass etwas schief gehen könnte. Wer dagegen selbstunsicher ist, ist im Umgang mit anderen Menschen gehemmter, fürchtet sich vor negativen Reaktionen, traut sich selbst nicht viel zu und hat große Angst vor Fehlern und davor, dass etwas schief gehen könnte...

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Das Absolute berühren: Aikido versus Religion und Philosophie Teil 3

Die Omoto-Religion
Ich habe weiter oben festgestellt, daß die Religion des Gründers eine Verschmelzung aus Shintoistischen und Buddhistischen Glaubenssätzen und Meditationspraxen war, die außerdem mit Omoto-Ritualen angereichert war. Was für einen Einfluß hatte die Omoto-Schule auf den religiösen Standpunkt des Gründers? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, in jedem Fall ist aber eine weitere Erklärung der Hintergründe nötig.

Erstens erwähnt die oben gegebene kurze Skizze des Shinto nichts über den Kontakt zwischen der menschlichen Welt und der Weld des Göttlichen. Die Gottheiten nutzten die „schwimmende Brücke des Himmels“ um herabzusteigen, aber es werden keine Absichten erwähnt, in die andere Richtung zu reisen...

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Schmerzresistent durch Kampfsport?

Werden Menschen durch Kampfsport Schmerzresistenter?

Wer es nach den unzähligen Aufführung der unbeschreiblichen Kunststücke von Shaolin-Mönchen und anderen Kampfkünstlern noch nicht ahnte, dem sei an dieser Stelle gesagt: Kampfsport reduziert das Schmerzempfinden. Das haben Mediziner vom Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum herausgefunden und ihre Studienergebnisse jetzt im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses in Mannheim (6 bis 9 Oktober 2010) vorgestellt.

Indianer kennen keinen Schmerz – Kampfsportler anscheinend auch nicht
Forscher vom Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum haben mit Hilfe von Hirnstrommessungen das Phänomen der Abhärtung gegenüber Schmerzen bei Kampfsportlern genauer untersucht und festgestellt, dass diese weniger empfindlich auf Schmerzen reagi...

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Mit Sport gegen Diabetes: Nordic Walking soll die Gesundheit fördern


Bad Neustadt – Eine ganze Woche lang fokussierten sich Gesundheitsaktionen in Bad Neustadt auf Diabetes, die Volkskrankheit Nummer eins in der Bundesrepublik Deutschland. Im Kurhaus stellte der Allgemein- und Sportmediziner Dr. Günter Fröhling die erfolgreiche Allianz von Diabetes und Sport, insbesondere dem Nordic Walking-Lauf, vor.

Bewegung bei Diabetes sei von kausaler Bedeutung, unterstrich der Mediziner. „Bewegung und Sport machen Spaß, fördern die Gesundheit und bedeuten ein Stück Lebensqualität.“ Sportliche Betätigung könne sogar in Leidenschaft ausarten. Diabetiker sollten trotz ihrer Krankheit Sport treiben, allerdings sollten sie vorher mit ihrem Arzt sprechen, so seine Empfehlung.

Gerade Typ-2-Diabetiker könnten durch Sport viel zur Besserung der Krankheit beitragen...

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