Kategorie Information

Der Wasserdorst

Der Wasserdorst (Eupatorium), auch als Wasserhanf bekannt, ist eine Pflanzengattung in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Weltweit gibt es etwa 45 Arten.

Eupatorium riparia

Eupatorium riparia

Wasserdost-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen oder Halbsträucher, die Wuchshöhen von 30 bis 200 Zentimeter erreichen. Die üblicherweise gegenständigen, meist ungestielten Laubblätter haben glatte oder gezähnte Blattränder. In großen endständigen, rispigen Gesamtblütenständen stehen oft viele körbchenförmige Teilblütenstände zusammen. Die Einzelblüten sind weiß bis dunkel-violett gefärbt. Es werden fünfrippige Achänen gebildet.

In Europa, Nordafrika und Vorderasien ist nur eine Art heimisch, der Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum)...

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Man setzte eine Gruppe Wölfe im Yellowstone National Park frei

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Voynich-Manuskript

Das Voynich-Manuskript (benannt nach Wilfrid Michael Voynich, der das Manuskript 1912 erwarb) ist ein Schriftstück, das sich einmal im Besitz des Kaisers Rudolf II. des Heiligen Römischen Reichs befand. Es ist in einer bislang nicht identifizierten Schrift und Sprache geschrieben. Sein Inhalt konnte bis heute nicht entschlüsselt werden und es ist nach wie vor unklar, ob der Text überhaupt einen sinnvollen Inhalt transportiert. Im Manuskript vorhandene Abbildungen erinnern an botanische, anatomische und astronomische Zusammenhänge und wurden mit Sorgfalt gezeichnet. Das Manuskript befindet sich seit 1969 unter Katalognummer MS 408 im Bestand der Beinecke Rare Book and Manuscript Library der Yale University.

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1962 datierte ein Expertenteam die Handschrift aufgrund von Material und Schre...

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Ameisen züchten Pflanzen gegen die Obdachlosigkeit

Eine ganz besondere Beziehung haben manche Ameisen mit manchen Baumpflanzen in der Südsee: Die Insekten entlasten den Wohnungsmarkt im Geäst mit liebevoll hochgepäppelten Pflanzen-Setzlingen.

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Eine für alle beteiligte vorteilhafte Zusammenarbeit haben in der Südsee eine Ameise und sechs baumbesiedelnden Pflanzenspezies entwickelt: Dabei sammelt Philidris nagasau die halbreifen Früchte von ausgesuchten Aufsitzerpflanzen , pflanzt sie in Baumrindenrisse und päppelt die Setzlinge unter dem Einsatz von eigens herbeigebrachtem Kotdünger hoch. Schließlich siedeln sich die Insekten später im Schutz der groß gewordenen Pflanzen an, die meist auch noch zuckerhaltige Sekrete für die Ameisen abgeben. P...

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Der Strauch-Dornlattich

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Der Strauch-Dornlattich (Launaea arborescens) gehört zur Familie der Korbblütler (Compositae). Diese Pflanzenart wächst zu kugelförmigen kleinen Büschen, die kompakt angeordnet sind und durchschnittlich einen halben bis einen Meter hoch sind. Ein auffälliges Merkmal der Spezies sind die zickzackförmigen, dornigen Zweige. Sie tragen nur wenige Blätter oder sind meist vollständig kahl. Vor allem auf sandigem Untergrund gedeiht der Strauch-Dornlattich, er kommt auf Teneriffa insbesondere im Küstenbereich vor. Gelb sind die im Durchmesser etwa einen Zentimeter großen Blüten gefärbt. Verbreitet ist der Strauch-Dornlattich auf den Kanarischen Inseln, auf Madeira, den Kapverden sowie auf der Iberischen Halbinsel und im nordwestlichen Teil Afrikas...

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Blauer Acker-Gauchheil

Der Acker-Gauchheil (Anagallis arvensis), auch Roter Gauchheil, Nebelpflanze, Weinbergsstern oder Wetterkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Gauchheil (Anagallis) in der Unterfamilie der Myrsinengewächse (Myrsinaoideae) innerhalb der Familie der Primelgewächse (Primulaceae). Er gilt im Ackerbau als Unkraut, weil er schwach giftig in all seinen Teilen ist, vor allem in der Wurzel.

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Der Acker-Gauchheil ist eine niederliegend kriechende, einjährige, sommerannuelle Pflanze oder eine aufsteigend wachsende, winterannuelle Halbrosettenpflanze. Der scharf vierkantige Stängel ist 5 bis 30 cm lang. Die gegenständigen, sitzenden Laubblätter sind eiförmig und ganzrandig.

Von Frühling bis Herbst (Mai bis Oktober auf der Nordhalbkugel) erscheinen die Blüten einzeln in den Blattachs...

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Was Elstern mit uns Menschen gemein haben

Elstern gelten gemeinhin als diebisch, klauen sie doch alles was funkelt und glitzert. Doch die Vögel können auch anders: Sie helfen anderen selbstlos – ein Verhalten, das lange nur von Menschen bekannt war.

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Auf der Straße siehst du, wie jemanden ein Handschuh herunterfällt. Was machst du? Im besten Fall hebst du ihn auf und gibst ihn der Person zurück. Das nennen Wissenschaftler „prosoziales Verhalten“. Im Klartext: Du hilfst jemand anderem selbstlos und uneigennützig.

Lange Zeit dachten Forscher, nur Menschen – wenn auch nicht alle – seien derart hilfsbereit. Im vergangenen Jahr konnten Wissenschaftler dieses Verhalten auch noch bei ein paar Affenarten nachweisen.

Wissenschaftler der Uni Wien stellten Blauelstern in einer Studie auf die Probe: Durch Landen auf einer Stan...

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Das Pfahlrohr

Das Pfahlrohr stammt vermutlich aus Vorderasien oder Indien, ist aber seit der Antike im ganzen Mittelmeerraum verbreitet und wird dort seit alters her vielseitig genutzt. Es kann bis zu 4m hoch werden und blüht mit langen Bütenrispen in silbernen oder violetten Farbtönen. In Mitteleuropa kommt es aber nur selten zur Blüte. Es lässt sich aber durch Teilung seines Rhizoms vermehren. Damit sich das Pfahlrohr am Gartenteich nicht unkontrolliert ausbreitet, begrenzt man seinen Radius mit einer Rhizomsperre oder pflanzt es in ein separates Sumpfbeet. Es ist in den ersten Jahren nicht völlig winterfest und muss mit einer Laub- oder Mulmschicht im Winter als Frostschutz abgedeckt werden...

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Das Eiskraut

Das Eiskraut ist eine essbare Pflanze aus der Familie der Mittagsblumengewächse. Das aus Afrika stammende Kraut kann auch in Europa angebaut werden und wird zumeist in Form von Salaten zubereitet. Es kann jedoch auch als Heilkraut eingesetzt werden, um Fieber zu bekämpfen oder die Haut zu pflegen.

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Eiskraut trägt die lateinische Bezeichnung Mesembryanthemum crystallinum. Ihren landläufigen Namen „Eiskraut“ verdankt die auffällige Pflanze der Oberflächengestaltung ihrer Blätter und Stengel. Denn die saftig-grünen Teile des krautigen Gewächses wirken auf den Betrachter tatsächlich, als wären sie mit Tausenden winziger Eiskristalle überzogen.
Dieses Erscheinungsbild ist auf Salzablagerungen zurückzuführen, die sich beim Verdunsten von Feuchtigkeit auf der Oberfläche der Blätte...

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Der Feurige Perlmutterfalter

Der Feurige Perlmutterfalter (Argynnis adippe) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Er wird in der deutschsprachigen Literatur auch als Adippe-Perlmutterfalter, Feuriger Perlmuttfalter, Feuriger Waldhügelland-Perlmutterfalter, Märzveilchenfalter, Märzveilchen-Perlmutterfalter und Hundsveilchen-Perlmutterfalter bezeichnet.

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Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 40 bis 45 Millimetern. Die Flügeloberseiten sind wie bei vielen Perlmutterfaltern orange gefärbt und haben eine schwarze Musterung. Die Männchen tragen auf der Oberseite der Vorderflügel an den Adern Cu1 und Cu2 gut erkennbare Duftschuppenstreifen und auf den Hinterflügeln einen Haarkamm auf der Radialader...

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