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Man setzte eine Gruppe Wölfe im Yellowstone National Park frei

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Baum trägt 40 verschiedene Früchte

Ein Kunstprofessor aus den USA hat einen Baum gezüchtet, der 40 unterschiedliche Früchte trägt. Der Baum zeigt im Frühling rosa, weiße, rote und lila Blüten. Aus diesen werden dann im Laufe des Jahres viele Sorten von Aprikosen, Kirschen, Pfirsiche, Nektarien und Pflaumen.

Ein Obstgarten der New York State Agricultural Experiment Station verlor 2008 die Finanzierungsmittel und drohte zu schließen. Das Besondere an dieser Plantage: Hier wuchsen zahlreiche Bäume die bereits antike Steinfrüchte trugen. Teilweise waren diese 150 bis 200 Jahre alt. Die Früchte waren bei einer Schließung des Obstgartens vom Aussterben bedroht.

Kunstprofessor Sam Van Aken von der Syracuse University nahm sich ein Herz und kaufte die Bäume kurzerhand...

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Die Pflanzen haben unsere 5 Sinne und 15 mehr

Pflanzen können auf ihre Art sehen, hören, schmecken, riechen und fühlen. Darüberhinaus verfügen sie aber über mindestens 15 weitere Sinne, wie Professor Stefano Mancuso ausführt. „So können sie etwa Schwerkraft, elektromagnetische Felder und Feuchtigkeit wahrnehmen und berechnen oder das Konzentrationsgefälle zahlreicher chemischer Stoffe analysieren.“* Pflanzen kommunizieren über chemische Moleküle mit Nachbarpflanzen und interagieren mit Insekten und anderen Tieren. Mancuso, der mit Experimenten am europäischen Space-Shuttle-Programm teilnahm und auf der Expo in Mailand 2015 vertreten war, gilt als Spezialist zum Thema...

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Giraffen helfen Ameisen und Akazien

Wie können große Pflanzenfresser, Bäume und Insekten zusammenarbeiten? Giraffe, Akazie und Ameise machen es vor: Jede von ihnen hat einen Vorteil von der Kooperation. Doch bleibt die Giraffe weg, gerät das ganze System aus den Fugen.

In der Savanne Kenias funktioniert das Teamwork von Tieren und Pflanzen wie im Bilderbuch: Vier Ameisenarten teilen sich den Wohnraum und die Nahrung auf dornigen Akazienbäumen. Die Akazien wiederum lassen spezielle Dornen anschwellen, in denen die Ameisen ihre Nester anlegen können.

Als weiteren Anreiz bildet der Baum sogenannte Nektarien aus – spezielle Honigdrüsen, die von den Ameisen als Energiequelle genutzt werden. Als Gegenleistung für diese Versorgung patrouillieren die Ameisen auf der Akazie und schützen sie so vor Schädlingen...

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Rose als Akku

Eine Pflanze als elektrischer Energiespeicher: An diesem Projekt arbeiten schwedische Forscher. Dabei nimmt die Pflanze – eine abgeschnittene Rose – einen leitfähigen und bioverträglichen Kunststoff mit dem Wasser auf. Im Stängel, in den Blättern und in der Blüte wird der Kunststoff zu einem Gel, das elektrischen Strom leiten kann.

2015 haben die Forscher um Magnus Berggren von der Linköping-Universität im schwedischen Norrköping bereits berichtet, dass sich Pflanzen als elektrische Leiter eignen. Nun haben sie ihr System verbessert: Roger Gabrielsson, einer der Co-Autoren der Studie, entwickelte mit ETE-S einen Kunststoff, der den Strom um zwei Größenordnungen besser leitet als die zuvor verwendete Substanz.

Zudem bleibt ETE-S nicht nur im Xylem, dem röhrenförmigen Teil des Gefä...

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Rangunschlinger

Der Rangunschlinger (Combretum indicum), in anderen Sprachen englisch Chinese honeysuckle oder Rangoon Creeper, spanisch quiscual, Filipino niyog-niyogan, Hindi Madhu Malti oder Madhumalti genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Langfäden (Combretum) in der Familie der Flügelsamengewächse (Combretaceae).

Combretum indicum

Der Rangunschlinger wächst als Liane, also als verholzende Schlingpflanze, die Wuchshöhen von 2,5 bis zu 8 Metern erreichen kann. Die Rinde ist gelb behaart. Die 5 bis 9 Millimeter lang gestielten Laubblätter besitzen eine 5 bis 18 Zentimeter lange und 2,5 bis 7 Zentimeter breite elliptische Blattspreite.

Die zwittrigen, duftenden Blüten sind fünfzählig...

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Unbekannte Drosselart enttarnt sich durch Wohlklang

Die Drosselfamilie ist um eine Art reicher: Die Himalajawalddrossel gehört zu den seltenen ornithologischen Neuentdeckungen auf dem asiatischen Festland.

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Es kommt selten vor, dass Biologen in Indien noch neue Vogelarten vorstellen können. Der Subkontinent gilt durch Generationen an britischen und indischen Ornithologen als gut untersucht. Einem Schweden gelang jedoch eine Neuentdeckung: Per Alström von der Universität Uppsala und sein Team stellten in „Avian Research“ die Himalajawalddrossel (Zoothera salimalii) vor – es ist erst die vierte neu beschriebene Vogelart in Indien seit 1947. Sie wurde bislang schlicht übersehen, weil sie der weit verbreiteten und bekannten Felserddrossel (Z. mollissima) zum Verwechseln ähnlich sieht...

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Warum Pilze die Welt retten könnten

Pilze sind ganz erstaunliche Lebewesen. Sie sind keine Pflanzen, sie sind eine eigene Spezies. Und zwar eine mit ganz erstaunlichen Fähigkeiten: Sie sind die Größten, die Ältesten und die schlauesten Lebewesen unseres Planeten.

Pilze sind die größten und ältesten Lebewesen der Welt

Ja, es stimmt: Das größte bekannte Lebewesen der Welt ist ein Hallimasch-Pilz. Seit rund 2.400 Jahren breitet er sich im Malheur National Forest in Oregon aus. Wie das? Nun, die Pilze, die wir essen, sind eigentlich nur die Frucht vom Pilz. Der eigentliche Pilz – richtigerweise Myzelien genannt – besteht vor allem aus einem unterirdischen Geflecht an weißen, dünnen Fäden. Und die sollen sich beim o.g. Hallimasch über neun Quadratkilometer erstrecken – also etwa einer Fläche von 1.200 Fußballfeldern...

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Aeonium appendiculatum

Aeonium appendiculatum ist eine Pflanzenart aus der Gattung Aeonium in der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae).

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Aeonium appendiculatum wächst als mehrjähriger, monocarper, nicht verzweigter Halbstrauch und erreicht Wuchshöhen von bis zu 1 Meter. Die glatten, grauen Triebe weisen einen Durchmesser von bis zu 9 Zentimeter auf. Ihre ziemlich flachen Rosetten erreichen einen Durchmesser von 30 bis 35 Zentimeter. Die verkehrt lanzettlichen bis etwas verkehrt eiförmigen, glauken, kahlen Laubblätter sind 11 bis 20 Zentimeter lang, 2,5 bis 4 Zentimeter breit und 0,3 bis 0,5 Zentimeter dick. Zur Spitze hin sind sie verjüngt, stark feinspitzig und tragen meist ein aufgesetztes Spitzchen. Die Basis ist keilförmig...

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Trainierte Krötenantipathie schützt bedrohte Spezies

Den Geschmack auf giftige Aga-Kröte kann man sich abtrainieren. Das könnte bedrohten Spezies in Australien das Leben retten.

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Die 1935 fatalerweise in Australien ausgesetzen Agakröten (Bufo marinus) – eigentlich sollten die Tiere Schädlinge bekämpfen – gefährdet seit langem die einzigartige Tierwelt des fünften Kontinents: Die hungrige, giftige Kröte frisst sie auf oder bringt viele der Räuber um, die ihrerseits einen Happen giftiger Agakröte probieren. Bisher war dagegen kaum ein Kraut gewachsen: Man kann die Kröten zwar per Hand sammeln und umbringen, Versuche, etwa ihren Nachwuchs gezielt zu zu vergiften oder hungrige Ameisen gegen sie ins Feld zu führen hatten aber noch keinen sehr nachhaltigen Erfolg...

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