Kategorie Information

Senna

Senna ist eine Pflanzengattung, die zu der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) gehört. Die allgemein als „Senna“ bekannte Pflanzenart, die die pharmazeutisch verwendeten Sennesblätter liefert, trägt den botanischen Namen Senna alexandrina.

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Senna-Arten sind weltweit überwiegend in den Tropen verbreitet; einige Arten kommen jedoch auch in gemäßigten Zonen vor. Die größte Artenvielfalt der Gattung findet sich in Amerika.

Unter den Senna-Arten sind krautige Pflanzen, Sträucher und Bäume vertreten. Die Laubblätter sind paarig gefiedert. Es sind Nebenblätter vorhanden.

Die Blüten stehen in traubigen oder rispigen Blütenständen zusammen mit meist früh abfallenden Hochblättern...

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Was die Hummel lernen kann

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Der Wasserdorst

Der Wasserdorst (Eupatorium), auch als Wasserhanf bekannt, ist eine Pflanzengattung in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Weltweit gibt es etwa 45 Arten.

Eupatorium riparia

Eupatorium riparia

Wasserdost-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen oder Halbsträucher, die Wuchshöhen von 30 bis 200 Zentimeter erreichen. Die üblicherweise gegenständigen, meist ungestielten Laubblätter haben glatte oder gezähnte Blattränder. In großen endständigen, rispigen Gesamtblütenständen stehen oft viele körbchenförmige Teilblütenstände zusammen. Die Einzelblüten sind weiß bis dunkel-violett gefärbt. Es werden fünfrippige Achänen gebildet.

In Europa, Nordafrika und Vorderasien ist nur eine Art heimisch, der Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum)...

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Rose als Akku

Eine Pflanze als elektrischer Energiespeicher: An diesem Projekt arbeiten schwedische Forscher. Dabei nimmt die Pflanze – eine abgeschnittene Rose – einen leitfähigen und bioverträglichen Kunststoff mit dem Wasser auf. Im Stängel, in den Blättern und in der Blüte wird der Kunststoff zu einem Gel, das elektrischen Strom leiten kann.

2015 haben die Forscher um Magnus Berggren von der Linköping-Universität im schwedischen Norrköping bereits berichtet, dass sich Pflanzen als elektrische Leiter eignen. Nun haben sie ihr System verbessert: Roger Gabrielsson, einer der Co-Autoren der Studie, entwickelte mit ETE-S einen Kunststoff, der den Strom um zwei Größenordnungen besser leitet als die zuvor verwendete Substanz.

Zudem bleibt ETE-S nicht nur im Xylem, dem röhrenförmigen Teil des Gefä...

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Man setzte eine Gruppe Wölfe im Yellowstone National Park frei

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Voynich-Manuskript

Das Voynich-Manuskript (benannt nach Wilfrid Michael Voynich, der das Manuskript 1912 erwarb) ist ein Schriftstück, das sich einmal im Besitz des Kaisers Rudolf II. des Heiligen Römischen Reichs befand. Es ist in einer bislang nicht identifizierten Schrift und Sprache geschrieben. Sein Inhalt konnte bis heute nicht entschlüsselt werden und es ist nach wie vor unklar, ob der Text überhaupt einen sinnvollen Inhalt transportiert. Im Manuskript vorhandene Abbildungen erinnern an botanische, anatomische und astronomische Zusammenhänge und wurden mit Sorgfalt gezeichnet. Das Manuskript befindet sich seit 1969 unter Katalognummer MS 408 im Bestand der Beinecke Rare Book and Manuscript Library der Yale University.

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1962 datierte ein Expertenteam die Handschrift aufgrund von Material und Schre...

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Giraffen helfen Ameisen und Akazien

Wie können große Pflanzenfresser, Bäume und Insekten zusammenarbeiten? Giraffe, Akazie und Ameise machen es vor: Jede von ihnen hat einen Vorteil von der Kooperation. Doch bleibt die Giraffe weg, gerät das ganze System aus den Fugen.

In der Savanne Kenias funktioniert das Teamwork von Tieren und Pflanzen wie im Bilderbuch: Vier Ameisenarten teilen sich den Wohnraum und die Nahrung auf dornigen Akazienbäumen. Die Akazien wiederum lassen spezielle Dornen anschwellen, in denen die Ameisen ihre Nester anlegen können.

Als weiteren Anreiz bildet der Baum sogenannte Nektarien aus – spezielle Honigdrüsen, die von den Ameisen als Energiequelle genutzt werden. Als Gegenleistung für diese Versorgung patrouillieren die Ameisen auf der Akazie und schützen sie so vor Schädlingen...

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Warum Pilze die Welt retten könnten

Pilze sind ganz erstaunliche Lebewesen. Sie sind keine Pflanzen, sie sind eine eigene Spezies. Und zwar eine mit ganz erstaunlichen Fähigkeiten: Sie sind die Größten, die Ältesten und die schlauesten Lebewesen unseres Planeten.

Pilze sind die größten und ältesten Lebewesen der Welt

Ja, es stimmt: Das größte bekannte Lebewesen der Welt ist ein Hallimasch-Pilz. Seit rund 2.400 Jahren breitet er sich im Malheur National Forest in Oregon aus. Wie das? Nun, die Pilze, die wir essen, sind eigentlich nur die Frucht vom Pilz. Der eigentliche Pilz – richtigerweise Myzelien genannt – besteht vor allem aus einem unterirdischen Geflecht an weißen, dünnen Fäden. Und die sollen sich beim o.g. Hallimasch über neun Quadratkilometer erstrecken – also etwa einer Fläche von 1.200 Fußballfeldern...

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Ameisen züchten Pflanzen gegen die Obdachlosigkeit

Eine ganz besondere Beziehung haben manche Ameisen mit manchen Baumpflanzen in der Südsee: Die Insekten entlasten den Wohnungsmarkt im Geäst mit liebevoll hochgepäppelten Pflanzen-Setzlingen.

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Eine für alle beteiligte vorteilhafte Zusammenarbeit haben in der Südsee eine Ameise und sechs baumbesiedelnden Pflanzenspezies entwickelt: Dabei sammelt Philidris nagasau die halbreifen Früchte von ausgesuchten Aufsitzerpflanzen , pflanzt sie in Baumrindenrisse und päppelt die Setzlinge unter dem Einsatz von eigens herbeigebrachtem Kotdünger hoch. Schließlich siedeln sich die Insekten später im Schutz der groß gewordenen Pflanzen an, die meist auch noch zuckerhaltige Sekrete für die Ameisen abgeben. P...

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Der Strauch-Dornlattich

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Der Strauch-Dornlattich (Launaea arborescens) gehört zur Familie der Korbblütler (Compositae). Diese Pflanzenart wächst zu kugelförmigen kleinen Büschen, die kompakt angeordnet sind und durchschnittlich einen halben bis einen Meter hoch sind. Ein auffälliges Merkmal der Spezies sind die zickzackförmigen, dornigen Zweige. Sie tragen nur wenige Blätter oder sind meist vollständig kahl. Vor allem auf sandigem Untergrund gedeiht der Strauch-Dornlattich, er kommt auf Teneriffa insbesondere im Küstenbereich vor. Gelb sind die im Durchmesser etwa einen Zentimeter großen Blüten gefärbt. Verbreitet ist der Strauch-Dornlattich auf den Kanarischen Inseln, auf Madeira, den Kapverden sowie auf der Iberischen Halbinsel und im nordwestlichen Teil Afrikas...

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