O-Senseis intensives Training

Das Dojo in Iwama, welches von O-Sensei und anderen als “Aiki-Schrein” bezeichnet wird, befindet sich in der Präfektur Ibaragi und ist Ueshiba-Senseis Wohnsitz. O-Sensei hat dort ein kleines Stück bewaldetes Land gekauft, auf dem er 1940-41 zwischen den Pinienbäumen zunächst eine Behelfsunterkunft erbaute. Es war jedoch erst im Jahr von Japans Niederlage, dass er sich dort hin zurückzog, um sich dem Training zu widmen. Zu dieser Zeit wurde das Ideal “Lasst uns den Weg perfektionieren” etabliert. “Wer die Gewalt wählt, soll besiegt werden” und “Aikido ist der Weg zur Kontrolle des Schwertes” wurden die Mottos. Diese Ideale wurden zielstrebig und hingebungsvoll für mehrere Jahre verfolgt.

Während der ersten Jahre in Iwama hatte O-Sensei eine pessimistische Grundhaltung...

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Warum Herr Toyoda nicht Toyota heißt

Der Chef des japanischen Autobauers (der mit dem harten „t“) ist zwar Enkel des Firmengründers – aber der hieß eben auch nicht Toyota, sondern Toyoda. Logischerweise nannte er sein Unternehmen, das anfangs Webstühle herstellte, im Jahr 1894 deshalb auch Toyoda und nicht Toyota. Wie also kam es zum Wechsel vom „d“ zum „t“, den man hierzulande höchstens aus dem Fränkischen kennt?
Eine der Ursachen finden wir in der japanischen Silbenschrift Katakana. Hier machen zwei kleine Striche den Unterschied aus. Lässt man sie weg, wird aus Toyoda eben Toyota. Das ist nicht nur einfacher und spart Tinte, sondern reduziert die Zahl der Schriftzeichen auf acht – was einigermaßen bedeutsam ist...

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Omas lernen in kenianischem Slum Kampfsport zum Überleben

Um in einem der gefährlichsten Slums von Kenia zu überleben, bekommen Seniorinnen in Korogocho jetzt Kampfsport-Grundkenntnisse vermittelt. Die Teilnehmerinnen seien 60, 80 und sogar auch hundert Jahre alt, berichtet Kursleiterin Sheila Kariuki AFP. Zwar hätten die Omas oft nicht viel Kraft. „Aber das ist nicht das Wichtigste, entscheidend ist die Technik“, betont die 29-Jährige, in deren Kurs sich etwa 20 ältere Damen versammelt haben. Ihnen zeigt Kariuki, wo sie hinschlagen müssen, wenn ein junger Mann sie angreift. Unbestrittener Star der Gruppe ist Gladys Wanjiku, nach eigenen Angaben „um die hundert Jahre alt“. Unverdrossen schlägt sie auf einen Punching-Ball ein und erklärt: „Wenn mich ein Junge angreift, werde ich zuschlagen...

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Joel Roche, 6ºDan Ken "Autour de Iriminage"

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Zeitumstellung: Schädlich für die Gesundheit

Warum stellen wir die Zeit überhaupt um? Um Strom zu sparen, hieß die Antwort der Politiker. Doch es hat sich längst herausgestellt, dass die Fakten diese Annahme nicht bestätigen. Vielleicht hatte es ja auch noch andere Gründe. Für die Gesundheit vieler Menschen, die diesen Eingriff in ihre Lebensgewohnheiten ohne Einspruchsmöglichkeit ertragen müssen, wirkt sich die Zeitumstellung jedenfalls nachteilig aus. Sogar über einen langen Zeitraum hinweg. Da die innere Uhr aus dem Rhythmus kommt, sind Schlaftstörungen und Herzinfarkte mögliche gesundheitliche Folgen.
Führende Schlafforscher kritisieren die am kommenden Sonntag bevorstehende Umstellung auf die Sommerzeit...

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Aikidolehrgang César Febles, Carrizal, 27. und 28.3.2010

Vergangenes Wochenende kam unser Lehrer César Febles, 5ºDan Aikikai nach Gran Canaria um uns einen Lehrgang zu erteilen. Am Samstag Vomittag begann er die Techniken ab Yokomen uchi aufzubauen, wir lernten die Haltung zu bewahren waehrend wir Uke aus dem Gleichgewicht bringen, als erstes mit Kokyunage, weiter mit Ikyo omote und ura unter Beruecksichtigung der Winkel, er fuhr mit dem gleichen Angriff fuer Iriminage in verschiedenen Formen und Shihonage fort und endete mit Suwariwaza Kokyuho. Anschliessend uebergab er den neuen 1. Dans die schwarzen Guertel. Herzlichen Glueckwunsch Carmen Delia, Tita und Mati! Zum Mittagessen ging es ins Rest. El Patio im Shopping Center Las Terrazas in Telde, wo das Essen wie immer ueppig und sehr lecker war.

Am Nachmittag war der Angriff Shomen uchi ers...

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Katadori Menuchi- Endo Shihan

Aus:Blog sobre el Budo

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Bewegung beugt Depressionen vor

Viele Betroffene scheuen sich vor dem Arztbesuch, weil sie Depressionen mit Verrücktsein assoziieren

Wien- Eine wahrscheinlich häufige Ursache von Depressionen ist der Bewegungsmangel. „Bedingt durch das Internet und das Fernsehen und die dadurch hervorgerufene Sprachlosigkeit und damit Kritiklosigkeit in den Familien, kommt es zu Inaktivität und Isolation“, so die Wiener Psychiaterin Liane Saxer-Novotny. Das treffe vor allem bei Jugendlichen zu. „Von einer Depression spricht man, wenn ein Leidensdruck besteht, der länger als 14 Tage anhält. Die Menschen leiden unter einer Lust-, Freud- und Interessenlosigkeit, meist gepaart mit Antriebsmangel bis hin zur schweren Bewegungsarmut“, erklärt die Fachärztin...
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Japanischer Garten – eine eigene, grüne Welt

Japanische Gärten werden manchmal auch als Zen-Gärten bezeichnet, da sie Ausdruck einer bestimmten buddhistischen Philosophie sind. Beim Anlegen eines Japanischen Gartens kommt es nicht nur auf seine schönen Wirkung an: Sie interpretieren die Natur, sollen den Betrachter zur Meditation oder Einsicht in tiefere Zusammenhänge anregen und sind so mit Kunstwerken vergleichbar.
Schlichte Gestaltungselemente

Ein Japanischer Garten ist immer schlicht gestaltet. Seine Wirkung basiert auf dem Zusammenspiel weniger Elemente: Sand, Steine, Kies und immergrüne Sträucher sind die wichtigsten Bausteine. Blumen findet man nicht: Sie lenken mit ihrem Duft und ihren grellen Farben die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich und stören somit das harmonische Zusammenspiel.

Dekoration mit Wasser und Brü...

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»Frieda« beugt Schlägen im Klassenzimmer vor

Sulz-Fischingen (st.). Ein außergewöhnliches Projekt als Antiaggressionstraining bot Schulleiterin Daniela Huber ihren Schülern in Zusammenarbeit mit Aikido-Trainer Yves Opizzo vom Aikidoverein Haigerloch an.

Auch ganzheitlich literarische Arbeit mit künstlerischen Ergebnissen trug zum Gelingen des Projekts »Frieda« bei. Zu Beginn fand in der Turnhalle eine Bewegungsmeditation statt. Dabei sollten die Schüler erkennen, wo sie stehen. »Das ist wichtig, um auf den anderen zuzugehen«, erklärt die Schulleiterin.

Allenthalben höre man von aggressivem Umgangston bis hin zu Gewalttaten, deshalb sei es gut, andere Wege des Miteinanders aufzuzeigen...

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