Wer arbeitet, ist gut – wer viel arbeitet, ist besser

Workaholics, die ihre Anstellung verlieren, fallen ins Bodenlose – oder stürzen sich ohne Atempause in die nächste Aufgabe. Manchen aber gelingt der Absprung in ein Leben, das nach und nach wieder ins Lot kommt. Einfach dasitzen und nichts tun. Keine Kunst, möchte man meinen – und ein besonderes Verdienst wohl auch nicht. Doch dem widerspricht Sybille Marti* vehement. Für einen Arbeitssüchtigen sei es ein ziemlich grosser Schritt, sich klarzumachen: Du darfst auch einmal ruhen. Die 37-Jährige kann es mittlerweile – und sie fühlt sich gut dabei. Aber der Weg dahin war ein langwieriger und schmerzhafter Prozess, an dessen Anfang sie ihren Job aufgeben musste, weil sie vor Erschöpfung nicht mehr konnte...

Weiter lesen

Aikido – Großmeister Frank Noël in Altona

Hamburg/Altona. (erstepresse). Einer der erfahrensten Aikido-Lehrer Europas ist am zweiten Februarwochenende zu Gast in Hamburg-Altona. Frank Noël, 7. Dan Aikikai, Tokyo, wird vom 12. bis 14. Februar 2010 in der Aikido Schule Hamburg einen Intensivlehrgang geben.
Frank Noël begann 1968 mit dem Aikido-Training in Paris, bevor er 1972 für acht Jahre nach Tokyo auswanderte. Hier studierte er die Kampfkunst im Hombu Dojo, der Schule, die damals vom Erfinder des Aikido, Morihei Ueshiba Sensei, gegründet wurde. Seine Trainer waren unter anderem Schüler des Erfinders, wie sein Sohn, Kisshomaru Ueshiba und Yamaguchi Sensei. Seit 1988 leitet er das Dojo de la Roseraie, eines der wenigen Dojos in Europa, das sich ausschliesslich der Lehre des Aikido verschrieben hat.

Die Aikido Schule Hamburg ...

Weiter lesen

Heißer Ritt im Jahr des Tigers

Bald beginnt das Jahr des Tigers. Chinas Anleger sind alarmiert, denn die nächsten Monate verheißen ein astronomisches Gezocke am Markt. von Claudia WannerFür Jean-Claude Trichet wird es ein tolles Jahr, für Ben Bernanke dagegen ein sehr holpriges – glaubt man den chinesischen Sternen. Denn der EZB-Präsident ist im chinesischen Sternzeichen des Pferdes geboren, sein US-Counterpart in dem der Schlange. Affen, Schlangen und Tiger sollten im Jahr des Tigers, das nach dem chinesischen Mondkalender am 14. Februar beginnt, den Kopf einziehen. Dagegen profitieren Drachen, Schafe und Pferde von Energie und Optimismus des Tigers, so Feng-Shui-Experten.
In China sind Vorhersagen mehr als nur Hokuspokus...

Weiter lesen

Polarkreis: Allein, allein

Weiter lesen

Meister des zarten Kampfes

Aikido Nach sieben Jahren Training trägt Reinhard Mildes den Schwarzgurt

Ohne Schlaege und Tritte setzt Reinhard Mildes sich zur Wehr. Er nutzt die Kraft des Angreifers.

VON TIMO EBBERS
WILDESHAUSEN – Es sind weiche Bewegungen, mit denen sich Reinhard Mildes und Brigitte Brück in der Turnhalle an der Dr. Klingenberg Straße auf die Matte legen. Aikido heißt ihr Sport, und Mildes trägt den Schwarzgurt. Sieben Jahre hat der heute 61-Jährige dafür trainiert.

„Ai – das ist die Harmonie“, erklärt Mildes. Die Silbe „Ki“, fügt er hinzu, sei schwer zu erklären. Sie beschreibt den Willen und das Vermögen, seine Bewegungen in Harmonie zu koordinieren. „Do“, das ist der Weg, den ein Schüler des Aikido einschlägt...

Weiter lesen

Ein echter Tokioter friert doch nicht

Für ausländische Neuankömmlinge ist Tokio eine Stadt der angenehmen Überraschungen. Die japanische Hauptstadt ist gepflegt und sauber. Mit U- und S-Bahnen, die von weiß behandschuhten Fahrern geführt werden, kommt man pünktlich überall hin. Die Menschen sind höflich und rücksichtsvoll. Man spricht leise. Die Verkäuferin bringt die gekaufte Ware bis vor die Ladentür und überreicht sie mit einer Verbeugung. Im 24-Stunden-Laden kann man auch nachts die Stromrechnung bezahlen oder ein leckeres Fertiggericht kaufen. Die täglich gelieferte Zeitung ist bei Regenwetter in Plastik eingeschweißt. Das eine Stück Erdbeerkuchen aus dem Café wird dreifach verpackt in einem Schmuckkarton übergeben.Die böse Überraschung kommt mit dem ersten Winter...

Weiter lesen

Waehrend in es in Deutschland schneit…..

Baden in Gran Canaria die Urlauber im Meer

Weiter lesen

Katadori – Endo Sensei

Aus: Blog sobre el Budo

Weiter lesen

Hier tanzen sich Haitis Kinder ins Leben zurück

Chaos, Hunger, Tod – Haiti ist nach dem Horror-Beben eine Hölle. Tausende Kinder wurden zu Waisen, werden von Kinderhändlern gejagt. Und dennoch: Sie nehmen den Kampf um die schönen Seiten des Alltags nach der Katastrophe an. In einem Obdachlosen-Camp von Port-au-Prince sieht man lächelnde Gesichter. Ein Mädchen mit geflochtenen Zöpfen hebt schwungvoll die Arme. Eine Gruppe von Kindern tanzt synchron unter freiem Himmel.
Barfuß zeigen sie vollen Körpereinsatz beim „Capoeira“: eine Kombination aus Kampfsport-Elementen und Tanz.
In Begleitung von Tamburinen und rhythmischem Klatschen tanzen die Kids den afrobrasilianischen Tanz. Er hilft ihnen beim Verarbeiten der grausamen Erlebnisse. Diesen Ausgleich brauchen sie jetzt dringend.
Wenigstens für einen Moment können sie so das Erle...

Weiter lesen

Eisig schön: In Japan steht die Dresdner Frauenkirche

Die kleine Dresdner Frauenkirche wächst und wächst: Das Meisterwerk wird allerdings nicht noch einmal aus Stein in der Landeshauptstadt, sondern aus Schnee im rund 9000 Kilometer entfernten Sapporo nachgebaut.Dresden/Sapporo – Seit knapp zwei Wochen basteln die Japaner eifrig an der Frauenkirche – und nächste Woche soll sie fertig sein. Dafür haben 439 Lkw mehr als 3000 Kubimeter Schnee aus dem umliegenden Gebirge herangekarrt. Schließlich soll das eisige Gotteshaus mit 26 Metern das bisher höchste Bauwerk in der Geschichte des Festivals werden.

Bei dem Nachbau des Symbol des wiedervereinigten Deutschlands kommt es vor allem auf Details an...

Weiter lesen