Kategorie aikido

Aikido und die traditionellen japanischen Kampfkünste 2. Teil

Der Samurai-Krieger war amoralisch und sah das Leben als vorübergehende Phase der Gefahr, gespickt mit Versuchungen und Fallgruben. Er sah es als seinen persönlichen Gewinn an, ein kurzes Leben zu führen und zu hoffen, als fähiger, furchtloser Kämpfer in Erinnerung zu bleiben, der es wagt sich ohne Zaudern in den Griff des Todes zu werfen. Der Tod im Kampf brachte Reinigung des Geistes und löschte zudem, wenn nötig, eigene Verfehlungen aus. Die Ehre war für immer mit dem eigenen Namen verknüpft.

Die Geschichte warnt uns vor den extremen Gefahren und Möglichkeiten, die dem Missbrauch der nicht hinterfragten Annahme und Weiterführung der Bushido-Ethik innewohnen...

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Ausbildung und Training

Da ich meine Schul- und Universitätsausbildung in den USA und dem Vereinigten Königreich genossen habe, wenn auch zugegebenermaßen vor langer Zeit, und da ich nun schon an die zwanzig Jahre Lehrerfahrung an japanischen Universitäten besitze, glaube ich in der Lage zu sein, einen Vergleich zwischen diesen westlichen Ländern und Japan ziehen zu können. Da ich in diesen drei Ländern auch Aikido praktiziert habe, den größten Teil davon in Japan, kann ich diese Vergleiche auch auf das Feld der Kampfkünste, wie Aikido eine ist, ausdehnen. Ich beginne mit der Betrachtung der Ausbildung und der Kampfkunst-Ausbildung im allgemeinen. In folgenden Artikeln möchte ich die Konzepte des Lehrens, des Lernens und der Lehrpläne genauer untersuchen.

Selbstverständlich ist in jeder Gesellschaft e...

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Katatedori – Endo Shihan

Aus:Blog sobre el Budo

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Der Mensch ist ständig im Konflikt

Konfliktsituationen kennt jeder. Man ist wütend auf das Gegenüber, wütend auf sich selbst und eine passende Lösung ist auf anhieb nicht in Sicht. Konflikten kompetent zu begegnen lernen Mitarbeiter der Landesverwaltung zurzeit im Aikido-Seminar.
Gamprin. – Die Mittagssonne bahnt sicht ihren Weg zwischen den Holzlatten hindurch und erfüllt den ehemaligen Stall des Bauernhauses an der Jedergasse 1 in Gamprin mit einem warmen Licht. Hier ist die Welt noch in Ordnung – hier fühlt man sich wohl.

Auf den ausgelegten Matten stehen acht Mitarbeiter der liechtensteinischen Landesverwaltung. In bequemer Kleidung folgen sie den Schritten ihres Trainers. Sie sollen in einem Seminar Konfliktkompetenz mittels den asiatischen Kampfkünsten, Aikido und Qi-Gong, erlernen...

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Joel Roche 6ºDan Ken 2

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Der Charakter zählt!

Der beschämende Prozess um O. J. Simpson und die kürzliche Urteilsverkündung haben mich wieder mal dazu veranlasst, über den menschlichen Charakter nachzudenken. Die meisten Zuschauer stimmen darin überein, dass der Dreh- und Angelpunkt der Freilassung Simpsons die Enthüllung des skandalösen Meineides eines L.A. Polizei-Detectives war, der als Kronzeuge auftrat. Teil dieses bizarren Ereignisses, welches die Medien für mehr als anderthalb Jahre in eine Art Raserei versetzt hat, ist nun die Freilassung des Mannes, den viele für schuldig halten, einen Doppelmord begangen zu haben und der nun freigelassen wurde, weil ein anderer Mann in flagranti der Lüge überführt werden konnte...

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Der beste Kampf findet nicht statt

Deutschstunde in die Turnhalle verlegt, und ein Pfarrer gibt Einblick in Kampfkunst Aikido
Kaltennordheim – Eine besondere Deutschstunde an der Kaltennordheimer Regelschule: Heft und Buch werden nicht benötigt,
stattdessen Sportsachen. Die Realschüler der 9. Klasse treffen sich in der Turnhalle. In der Mitte sind Matten ausgelegt. Darauf steht Kaltennordheims evangelischer Pfarrer Lars Ophagen im Kampfanzug. Ophagen trainiert in seiner Freizeit die japanische Kampfkunst Aikido.

Im Deutschunterricht beschäftigen sich die Realschüler unter anderem mit Fachtexten. Mehrere Seiten im Buch widmen sich dem Thema Selbstverteidigung. Geschichte, ethische Aspekte und Techniken sind beschrieben. Unter anderem wird auch die Kampfsportart Aikido erklärt – mit vielen fremdsprachigen Fachbegriffen...

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Joel Roche 6ºDan Ken 3

An die fruehen Besucher heute Morgen: Bitte um Entschuldigung, das Video war nicht das Richtige.

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O-Senseis intensives Training

Das Dojo in Iwama, welches von O-Sensei und anderen als “Aiki-Schrein” bezeichnet wird, befindet sich in der Präfektur Ibaragi und ist Ueshiba-Senseis Wohnsitz. O-Sensei hat dort ein kleines Stück bewaldetes Land gekauft, auf dem er 1940-41 zwischen den Pinienbäumen zunächst eine Behelfsunterkunft erbaute. Es war jedoch erst im Jahr von Japans Niederlage, dass er sich dort hin zurückzog, um sich dem Training zu widmen. Zu dieser Zeit wurde das Ideal “Lasst uns den Weg perfektionieren” etabliert. “Wer die Gewalt wählt, soll besiegt werden” und “Aikido ist der Weg zur Kontrolle des Schwertes” wurden die Mottos. Diese Ideale wurden zielstrebig und hingebungsvoll für mehrere Jahre verfolgt.

Während der ersten Jahre in Iwama hatte O-Sensei eine pessimistische Grundhaltung...

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Joel Roche, 6ºDan Ken "Autour de Iriminage"

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