Hochsommertraining

In dieser neuen Uebersetzung von Moon in the water, spricht Niall ueber die Tradition in Japan in der heissesten Zeit des Jahres zu trainieren. Nettes Photo von einem Windspiel.

photo: Wind Chime used by kind permission of photomix (http://www.flickr.com/photos/randomix/2930109521/) under creative commons licence

Shochugeiko: Training, dass waehrend der heissesten Sommermonate gemacht wird, um die physische und geistige Stärke aufzubauen.
Kodokan Neues Japanisch-Englisch Judowoerterbuch.

Heute sind 35º Celsius in Tokyo – 95 Grad Fahrenheit. Gestern waren es 38 – ueber 100 Grad Fahrenheit. Die Feuchtigkeit ist hoch.Das ist das, was die städtische Hitzewirkung der Insel genannt wird. Es ist heiss. Jeder fängt an, sich lethargisch und energielos zu fühlen- natsu bate (夏バテ) in japanisch. Aber die Loesung – Klimaanlage – ist schlimmer. Zuege und Geschaefte und Restaurants sind alle kalt.Menschen werden allmaehlich weg von der Natur gepfercht.

Japaner haben immer eine nahe Beziehung zur Natur gehabt.Der Übergang eines Jahres hat sehr klare Phasen, und der Rhythmus der Jahreszeiten wird mit traditionellen Ereignissen und Gewohnheiten gekennzeichnet:wie Kirschblüten-Betrachtung im Frühling und Mondbetrachtung im Herbst.

Die Japaner haben auch eine traditionelle Weise entwickelt um die schwere Sommerhitze zu bekämpfen.Viele Häuser haben Windspiele (furin -風鈴).Sogar ein winziger Ton gibt den Eindruck – echt oder eingebildet – einer geringfügigen Brise. Dann gibt es eine Gewohnheit, Sommergrußkarten auszutauschen.Einige Menschen zeichnen ihre eigenen Karten mit Aquarell oder Tinte und waschen sie (sumi-e)und senden sie an Freunde und Verwandte mit einer höflichen Anfrage über ihre Gesundheit bei der Hitze.Und es gibt einen speziellen Tag im August(doyo no ushi no hi)um Aal zu essen (unagi) um Vitalität zu bekommen und gegen Sommerkrankheiten geschützen zu werden.

Und da gibt es die Geschichten ueber Geister. In Japan werden die Geistergeschichten im Sommer erzaehlt, um eine Gaensehaut in den heißen Abenden zu bringen. Im Ernst.

Und fast Jeder hat einen Faecher. Es git zwei Arten: ein faltbarer Faecher oder sensu – 扇子 (in Budo haben wir die Tradition des Tessen – ein Eisenfaecher – 鉄扇 – den man als eine wirksame Waffe einsetzen kann); oder ein uchiwa – einen runden mit Plastik gerahmenten Faecher aus Papier, denn man oft kostenlos als Werbung bekommt. Vor vielen Jahren war der Rahmen aus Bambus.

In Budo haben wir das Hochsommertraining – shochugeiko 暑中稽古 (Keiko in der Hitze). Eine Woche oder zehn Tage mit taeglichem Training.

Wir sollen uns extra bemuehen. Wenn Du jede Praxis mitmachst bekommst Du etwas – ein Zertifikat oder ein Handtuch!

Aber in Wirklichkeit glaube ich nicht an den Wert vom Shochugeiko.Ich glaube nicht,Du Dich ein oder zweimal im Jahr extra bemuehen musst. Wenn Du ernsthaft und hart trainierst ist es genug – was kann man mehr verlangen? Also ich glaube nicht,dass man etwas Anderes machen sollte.

Der Wintergegenwert ist Kangeiko 寒稽古 (kaltes Keiko) im Januar. Kangeiko Spezialwintertraining, das man Morgens frueh waehrend der kaeltesten Tage im Winter macht um Vitalitaet zu bekommen und den Geist zu staerken, eine Kodokan Tradition seit 1984.
Kodokan Neues Japanisch-Englisch Judowoerterbuch
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Ich glaube auch nicht an den Wert von Kangeiko.

Aber nur beim Schreiben dieser Worte ueber den Winter fange ich an mich kuehler zu fuehlen.

Der Wintergegenwert ist Kangeiko 寒稽古 (kaltes Keiko) im Januar. Kangeiko Spezialwintertraining, das man Morgens frueh waehrend der kaeltesten Tage im Winter macht um Vitalitaet zu bekommen und den Geist zu staerken, eine Kodokan Tradition seit 1984.
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Der Wintergegenwert ist Kangeiko 寒稽古 (kaltes Keiko) im Januar. Kangeiko Spezialwintertraining, das man Morgens frueh waehrend der kaeltesten Tage im Winter macht um Vitalitaet zu bekommen und den Geist zu staerken, eine Kodokan Tradition seit 1984.
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Der Wintergegenwert ist Kangeiko 寒稽古 (kaltes Keiko) im Januar. Kangeiko Spezialwintertraining, das man Morgens frueh waehrend der kaeltesten Tage im Winter macht um Vitalitaet zu bekommen und den Geist zu staerken, eine Kodokan Tradition seit 1984.
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Ja, das ist viel besser. Danke.

© niall matthews 2010
Traducción: Carina R.L.

Falls ein Link nicht funktioniert, klicke bitte oben auf Moon in the water, das zum Original Post fuehrt

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